Robert Seethaler liest aus seinem Bestseller “Ein ganzes Leben”

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Er blickt auf die beschriebenen Blätter in seiner rechten Hand. Mit der linken fasst er sich an die Stirn, als wolle er sich sammeln, bevor er in das Leben von Andreas Egger versinkt. Es ist ein einfaches Leben, eine einfache Geschichte, ein ganzes Leben. Es ist kein Laut zu hören im Schauspielhaus des Staatstheaters in Kassel. Und dann erklingt Robert Seethalers raue und zugleich warme Stimme im Saal.

“An einem Februarmorgen des Jahres neunzehnhundertdreiunddreißig hob Andreas Egger den sterbenden Ziegenhirten Johannes Kalischka, der von den Talbewohnern nur der Hörnerhannes gerufen wurde, von seinem stark durchfeuchteten und etwas säuerlich riechendem Strohsack, um ihn über den drei Kilometer langen und unter einer dicken Schneeschicht begrabenen Bergpfad ins Dorf hinunterzutragen.”

Gefühlvoll und intensiv

Der erste Satz einer faszinierenden Lesung, die fesselt, nachdenklich stimmt und den Zuhörern viele Bilder mit auf den Heimweg gibt. Seethalers Art zu lesen ist gefühlvoll und intensiv. Sie hat die Kraft für “Ein ganzes Leben“. Ein Leben, dass es nicht immer gut mit der Figur Andreas Egger gemeint hat. Und doch schließt Seethaler seine Lesung mit dem Satz:

“Und wenn er in den Tagen nach der ersten Schneeschmelze morgens über die taunasse Wiese vor seiner Hütte ging und sich auf einen der verstreuten Flachfelsen legte, in seinem Rücken den kühlen Stein und im Gesicht die ersten warmen Sonnenstrahlen, dann hatte er das Gefühl, dass vieles doch gar nicht so schlecht gelaufen war.”

Es ist nicht der letzte Satz aus Eggers Leben, nur der letzte Satz einer Lesung, die mit tosendem Applaus endet. Und das völlig zu Recht.

Robert Seethaler mit Lothar Röse

Robert Seethaler mit Lothar Röse von der Hofbuchhandlung Vietor, der die Lesung organisiert hatte.



Ein ganzes Leben von Robert Seethaler

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Liebe zum Valentinstag: “Der Mensch will belogen werden”

Es ist Valentinstag. Die Süddeutsche Zeitung hat passend dazu für ihr Magazin die “Liebe” als Titelthema gewählt. Im Magazin ist eines der besten Interviews über menschliche Gefühle und Abgründe abgedruckt, das ich seit langer Zeit gelesen habe.

Foto SZ-Interview mit Ulrich Seidl

SZ-Interview mit Ulrich Seidl

Max Fellmann und Wolfgang Luef haben den österreichischen Regisseur Ulrich Seidl gefragt: “Was soll das eigentlich mit der Liebe?” Seidls Hauptaussage lautet, “der Mensch will belogen werden”. Wie traurig, könnte man meinen. Aber dem ist nicht so. Seidl zeigt mit seinen Filmen “Hundstage”, “Im Keller”, “Paradies: Liebe” und “Tierische Liebe” in die Abgründe menschlicher Seelen und Gefühle. Gerät er damit in die Kritik? Ja. Er zeigt die Liebe auf ihre eigene, manchmal verstörende Weise. Schockierend? Sicher. Aber auch faszinierend und tröstend. “Viel interessanter sind doch Filme darüber, wie die Menschen tatsächlich lieben”, sagt Seidl. Er mag recht haben. Gleichzeitig gibt er aber zu, dass Menschen gern belogen werden, weil sie mit der Sehnsucht leben, dass am Ende alles irgendwie gut ausgehen wird. Ja, wer wünscht sich das nicht? Aber immer nur ein Happy End? “So funktioniert Kino nun einmal.” Seine Filme nicht.

Der Satz “Ich liebe Dich” ist Seidls Meinung nach zur abgenutzten Phrase geworden, die verboten werden sollte. Mindestens eine Generation lang dürfe niemand diese Worte aussprechen, damit sie wieder an Wert gewinnen. Aber würde man dann nicht andere Phrasen nutzen, um seine Gefühle auszudrücken? Würde ein “Du bist mir wichtig” und ein “Ich brauche Dich in meinem Leben” wirklich einen Unterschied machen? Vielleicht ja. Vielleicht würden wir uns wirklich wieder mehr über die Bedeutung von Worten Gedanken machen, und was wir mit ihnen ausdrücken wollen.

Eine weitere Aussage hat mich nachdenklich gestimmt: “Liebe dient im Idealfall auch immer dem Überprüfen der eigenen Identität.” Ist dem so? Brauchen wir ein Gegenüber, um uns selbst klarer zu sehen? Vielleicht ja, vielleicht nein. Ist die Ehrlichkeit uns selbst gegenüber nicht die relevantere Größe in dieser Gleichung? Wer weiß…

“Dass die Liebe durch die Enttäuschung verloren geht”, klingt allerdings logisch. Doch gibt es so viele Arten von Liebe. Wir lieben nicht nur einmal, nicht nur einen Menschen, nicht nur ein Tier, nicht nur ein Buch, nicht nur einen Film.

Ulrich Seidls Antworten verstören und regen zum Nachdenken an. Sie sind schonungslos, aber liebevoll. Sie inspirieren. Man schaut auf sich selbst. Schaut auf das eigene Leben, wen man liebt und wen man geliebt hat. Man betrachtet Gewohnheiten und Fehler ganz anders. Und plötzlich ist sie da: Die Liebe. Die Liebe zu sich selbst. Die Art von Liebe, die wir am dringendsten brauchen.

Danke, Ulrich, das war bitter nötig.

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Ein Blick in die Social Media Zukunft

Was man beim stöbern auf Twitter nicht alles so findet… Was wird wohl die Steigerung sein?

2018: Texte suchen sich ihre Autoren und Blogs selbst aus und verhandeln mit Google über ihre SEO.

(null)

Danke @noemata

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#SMWBerlin – So war Tag Zwei

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Der zweite Tag in der Hauptstadt neigt sich langsam dem Ende, und wir halten fest: Social Media ist so viel mehr als nur ein bisschen Online-Quatsch. Das ist mir persönlich zwar nicht neu, aber im Offline-Leben wird man doch ab und an dafür belächelt, wenn man seinem Gegenüber erzählt, dass man sich mit diesen sozialen Medien im Internet beschäftigt.
Erst kürzlich: “Ach, dieses Fäsbuck gibt es doch in ein zwei Jahren nicht mehr.” Aha.
Nun gut, kommen wir zum In- beziehungsweise dem Output von Tag Zwei der Social Media Week in Berlin #SMWBerlin

Erkenntnisse Tag Zwei

1. Es gibt schon genug Content. Also muss man clever teilen oder noch geileren Content generieren.

2. Be clear about your Message!

3. Which social media platform suits my audience?

4. I guess it’s all about connecting online and offline Communication

5. Die Hürden niedrig halten, damit sich jeder mit seinem Know-how einbringen kann

6. Reichweite schaffen durch #social #recommendations

7. Expertenwissen statt breiter Bauchladen! #Hashtaghüter vs. #SocialMediaManager

8. The best social media campaigns are always driven by an offline experience

9. Offline-Erfahrung nutzen, Schnittpunkte mit Online finden und interaktiv umsetzen.

10. Die Sprache der Zielgruppe sprechen.

Neu in meiner Timeline

@C_Q_
@sopeeck
@anjoump
@FrolleinFlow
@KaetheBerlin

Entdeckung des Tages

www.uberMetrics.com
@ubermetrics

Das Freullein fühlt sich wohl und verstanden.
Das Eullchen lässt sich von der Hauptstadtluft unter den Flügelchen tragen
.

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Good News: Social Media Week in Berlin

#SMWBerlin – Es ist soweit, ich bin wieder da. Ich hab Hauptstadtluft unter den Flügelchen und genieße das! Ich bin nicht mehr die eine, die ständig surft, tippt, hashtagt, teilt und retweetet. Hier auf der #SMWBerlin bin ich eine von Vielen. Ein Traum!

Die Erkenntnisse von Tag 1

1. Der Erste bekommt den meisten Traffic.
2. Kommunikation ist noch kein Crowdsourcing!
3. Die Antwort ist eine Frage: Was wollen meine Fans?
4. Das Netz ist groß genug für alle.
5. Man wurschtelt sich so durch.

Neu in meiner Timeline

@irenewaltzo
@someid_eas
@SocialNina
@socialmgang
@socialdread

Das Freullein liebt die Hauptstadt mit dem 2.0-Flair heiß und innig.
Das Eullchen ist gespannt auf Morgen.

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Flexibel ans Ziel: Online-Lernen mit Lecturio

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Ein Leben lang lernen: Online-Kurse für die Weiterbildung mit Lecturio. Foto: http://splitshire.com/

Ein Leben lang lernen: Online-Kurse für die Weiterbildung mit Lecturio. Foto: http://splitshire.com/

Ein Leben lang lernen. Was für Schüler wie ein Albtraum klingt, ist für viele Berufstätige Realität geworden. Und dank Wissensplattformen wie Coursera, Learnist und Lecturio sind der Selbstoptimierung per Onlinekurs heute kaum noch Grenzen gesetzt. Die Kursangebote sind über das Internet und per App verfügbar. Nach wenigen Klicks startet der gewünschte Kurs als Videostream und das Online-Lernen beginnt. Je nach Anbieter sind die Kurse kostenlos, per einmaliger Gebühr und im Monatsabonnement erhältlich.

Große Kursauswahl

Lecturio bietet von den aufgezählten Lernplattformen die größte Auswahl an deutschsprachigen Videokursen an. Übersichtlich aufgeteilt in Kategorien wie Sprachen, Rechnungswesen und Karriere und Erfolg sind mehr als 4000 Kurse über die Plattform erhältlich. Die Kurse bestehen aus mehreren Einzelvorträgen, die inhaltlich aufeinander aufbauen. Während einige Kurse eine Abschlussübung zum Ende anbieten, fehlt diese Trainingseinheit bei anderen Lehrgangsvideos. Das ist verwirrt zunächst, ist allerdings für einigen Lehrinhalten auch recht schwierig umzusetzen.

Lernen per Flatrate

Das Konzept von Lecturio überzeugt und lässt Lernenden viel Freiheit, wann, und vor allem wo, sie ihre Vorträge anschauen. Diese Flexibilität lässt sich das Lernsystem auch gut bezahlen: Manche Kurse kosten über 139 Euro im Monat. Allerdings gibt es besondere Angebote (Flatrates) und zu jedem Kurs ein bis zwei Einzelvorträge gratis, so dass man gut einschätzen kann, ob einem der Kurs zusagt. Zudem muss erwähnt werden, dass sich die Kurse auf einem sehr hohen Niveau befinden und inhaltlich mit keiner kostenlosen Lernplattform zu vergleichen sind. Zumindest ist mir persönlich keine bekannt.

Unser Fazit

Das Freullein findet: Das vielfältige Kursangebot überzeugt und die Lehrgangsinhalte werden professionell vermittelt.

Das Eullchen meint: Ein bisschen günstiger dürfte es schon sein, da ein Fernstudium mit Betreuung, Unterlagen und Prüfungen nicht viel teurer ist.

PS. Wir freuen uns über Eure Meinung in den Kommentaren.
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Kreativ oder was mit Medien. – Aha.

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Illustration kreativ

Heute bin ich beim Stöbern im Netz über einen Artikel gestolpert. Ich muss wohl in der jüngsten Vergangenheit mal “kreativ” bei Google eingegeben haben. So kam es, dass mir Google heute folgenden Artikel vorschlug: “Mach doch was Du willst! Kreative Jobs für kreative Köpfe”. Ich soll also machen, was ich will? So einfach ist das? Aha.

Die Redundanz in der Überschrift machte mich schon ein bisschen misstrauisch… Kreative Jobs für kreative Köpfe… Aber gut, man soll nicht vorschnell urteilen. Ich machte also Klick und las den Artikel. Mir wurde vorgeschlagen, Musikproduzent oder Grafikdesigner zu werden. Nicht schlecht, denn immerhin bin ich auch gelernte Mediendesignerin.

Kreativ? Bin ich.

Natürlich bin ich kreativ, und natürlich haben kreative Leute auch meist dementsprechend interessante Jobs. Aber Kreativität allein reicht da leider nicht aus. Auch der wunderbar inspirierende Schlusssatz des Textes “Tun Sie weiterhin das, was Sie lieben, denn das, was Sie lieben, macht Sie zu dem was Sie sind.” ist nicht der Türöffner, den man bei der Jobsuche braucht. Leider.
Kreative Jobs liegen nicht auf der Straße und sind zudem noch heiß begehrt. Entweder, man hat sehr viel Glück (was ich jedem wünsche), oder man hat eine gute Ausbildung und viel für seine Karriere investiert. Schweiß und Tränen, zum Beispiel.

Was nichts nützt, kann trotzdem helfen

So traumtänzerisch dieser Artikel auch anfangs erscheinen mag, so hilfreich und inspirierend ist er auf den zweiten Blick dann doch. Unter anderem verlinkt er auf ein Interview mit Clara Nadal (Modejournalistin und Cool Hunter), das ihren interessanten Werdegang zeigt und Mut macht, hart für seine Träume und Ziele zu arbeiten.

Das Freullein findet dieses JobisBlog-Blog echt nett.
Das Eullchen möchte noch hinzufügen: 
Also nett im eigentlichen Sinn.

Screenshot JobisBlog

Screenshot JobisBlog (http://www.jobisjob.de/blog/)

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Social Media Manager – mehr als Animateure im Netz

Es ist nicht witzig. Aber vermutlich ist es die Wahrheit, was Mirko Lange in seinem Blog “talkabout” über die Social Media Manager schreibt. Teilweise will ich es gar nicht lesen. Es schmerzt meine Social Media-Seele. Aber es ist so: Wahrheit tut nun mal weh. War schon immer so. Warum sollte sich das ausgerechnet im digitalen Wandel Zeitalter geändert haben? Aber kommen wir zum Wesentlichen.

Was den Social Media Manager inspiriert

Mirko Lange greift in seinem Beitrag viele Punkte auf, die ich im Rahmen meines Fernstudiums zum Social Media Manager mit großer Begeisterung bearbeite und versuche zu verinnerlichen. Nehmen wir zum Beispiel den faszinierenden Professor Kruse mit seinen Ausführungen zu wachsender Komplexität und wie Menschen darauf reagieren. Top! Oder das Cluetrain Manifest mit seiner ersten und wohl bekanntesten These “Märkte sind Gespräche” und wie digitale Kommunikation im besten Fall laufen kann. Aber auch Obamas erfolgreicher Wahlkampf im Social Web – das alles sind inspirierende Beispiele, die zeigen, welche Möglichkeiten in Social Media stecken. Sei es nun für eine Marke, einen Verlag oder für die eigene Reputation im Netz.

Ein guter Social Media Manager kommuniziert, teilt, schreibt, netzwerkt, entdeckt und analysiert. Er lebt das Netz. Und doch ist der Lohn recht überschaubar. Und dabei ist nicht von Geld die Rede. Lange beschreibt es in seinem Beitrag folgendermaßen: “Die Social Media Manager von heute haben in den Unternehmen nicht einmal das Standing der PR-Fuzzis und PR-Damen von vor 20 Jahren. … Man lässt sie gewähren, irgendwie muss man ja auch etwas ´für die Jugend´ tun.” Das ist hart. Aber es trifft wohl den Kern der Sache. Nicht überall und nicht in jedem Unternehmen, klar. Doch man wird oft belächelt, besonders von den “alten Hasen”. Das ist oaky. Es ging ja früher auch ohne dieses Social Dings Zeugs. Ja, stimmt. Früher.

Heute ist es anders

In Zeiten, in denen Diskussionen um Paywalls aufflammen, in denen Abozahlen von Zeitungen zurückgehen, in Zeiten, in denen Menschen mehr wollen als die Zeitung morgens auf dem Frühstückstisch. Sie sind digitaler geworden. Sie sind vor allem mobiler geworden. Sie konsumieren Nachrichten heute anders. Wer mit seiner Marke heute erfolgreich bestehen will, muss sich abheben von der Masse, der muss seinen Kunden etwas bieten. Kunden sollten viel mehr als Community gesehen werden, und eine Community muss gepflegt werden. Der Social Media Manager weiß wie das geht. Er ist Hausmeister, Redakteur, Kundendienst und Seelsorger. Und für nichts davon ist er sich zu Schade. Natürlich lässt sich das belächeln, zeigt aber auch, dass Viele keine Vorstellung davon haben, welches Potenzial in sozialen Netzwerken liegt und wie schnell eine Diskussion im Netz ohne entsprechende Moderation außer Kotrolle geraten kann. Der Social Media Manager kennt seine Community, er kann Themen und deren Auswirkungen einschätzen. Er kann Tipps geben oder gar abraten. Er arbeitet nicht für Applaus.

Und doch, manchmal wäre es schön, ihn ganz leise am Ende des Flurs zu hören. ;)
Meint Ihr nicht?

Das Freullein findet, sie haben mehr verdient, die Social Media Animateure Manager.
Und das Eullchen ist ausnahmsweise mal seiner Meinung.
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Neue App Line erobert die Download-Charts

Screenshot Line App Store

Screenshot der Line App im App Store von Apple

Heute auf Netzwertig.com entdeckt: Deutsche Nutzer entdecken Line – trotz WhatsApp-Dominanz – ein guter Artikel über eine spannende App. Die App Line wurde in Japan entwickelt und ist eine Mischung aus WhatsApp, FaceTime und Facebook. Das Design des Programms ist, typisch für Japan, sehr verspielt, kann aber individuell angepasst werden. Mit durchweg positiven Bewertungen im Appstore ist das Messenger-Programm auf Platz 1 der Gratis-Downloads im App Store von Apple geklettert.

Getestet und für gut befunden

Da Line gratis ist, habe ich es mal getestet. Download und Installation funktionieren reibungslos und auch die Bestätigungscodes für Telefonnummer und Email-Adresse gehen zügig raus. Einmal eingerichtet hat man viel zu entdecken. Es gibt eine Timeline, und ähnlich wie bei Facebook, ist sie im Rahmen der App öffentlich einsehrbar. Mit den Privatsphäre-Einstellungen lässt sich das aber ändern. Nach der Installation durchsucht Line (nach Genehmigung) die eigenen Kontakte nach bereits registrierten Line-Usern. Erkannte Kontakte werden der Liste in Line hinzugefügt. Dann funktioniert eigentlich alles, wie man es von WhatsApp (Textchat) und FaceTime (Videoanruf) kennt. Auch ohne Wlan baute sich ein Test-Videoanruf zu einem Kollegen sofort auf und lief stabil.
Die Chatfunktion lässt nach einem Tag des Testens keinen Raum für Beanstandungen. Smileys können wie gewohnt über eine weitere Tastatur eingefügt werden, oder man nutzt die Vorlagen der App. Ein App internen Store für Sticker bringt noch mehr Abwechslung in die Gestaltung der Nachrichten. Allerdings sind nur ein paar wenige Sticker kostenlos, und diese sind auch sehr im asiatischen Comicstil (mit gaaanz großen Augen) gehalten. Die kostenpflichtigen Sticker, z. B. im Disney-Design, sind sehr aufwändig und detailliert gestaltet. Für durchschnittlich 1,29 Euro bekommt man um die zehn verschiedene Sticker eines Stils.
Die App interne Kamera bietet mit ihren zahlreichen Filtern und Bearbeitungsmöglichkeiten keine großen Neurungen und muss separat heruntergeladen werden. Allerdings ist sie gratis, und auch diese Installation klappt schnell und reibungslos.
Verfügbar ist Line für iOS und Android. Probiert die App doch einfach mal aus. Über Feedback würde ich mich sehr freuen.

Das Freullein ist jedenfalls ganz begeistert von Line.
Das Eullchen findet es nur ein bisschen Schade, dass es noch nicht so viele deutsche Line-Nutzer gibt.

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Social Media Manager – Sie haben es nicht leicht, die Neuen

social web

Be social

Heute bin ich auf einen interessanten Artikel von Meike Leopold auf Starttalking.de gestoßen: Social Media Manager: 4 Tipps für mehr Lust als Leid. Es geht darin um das Berufsbild des Social Media Managers – angelehnt an das Buch “Berufsziel Social Media” und einen Artikel darüber auf Springerprofessional.de. Da ich selbst zur Zeit den ILS-Lehrgang “Social Media Management” an der Fernuni Hamburg absolviere, interessieren mich Social Media Themen besonders. Der Beitrag von Meike Leopold liefert eine gute Einschätzung des noch jungen Berufs. Leopold zählt vier Tipps auf, die (angehende) Social Media Managern beachten sollten.

Was soll ich sagen, ich stimme ihr zu. Sich im Social Web (Web 2.0) auszukennen und unerlässlich Tweets in den Orbit zu jagen, macht noch keinen Social Media Manager. Es geht um aufrichtige Kommunikation, Erfahrung und Bewertung von Themen und Trends. Social Media Manager dürfen keine Einzelkämpfer sein. Die Gefahr, sich im Multitasking verlieren, ist leider recht hoch und sollte nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Auch Zeitmanagement und Aufgabenverteilung sind unerlässlich, um ein Unternehmen strategisch gut im Social Web zu präsentieren. Aber lest selbst. (Zum Artikel von Meike Leopold)

Das Freullein wird die Tipps brav befolgen und bestmöglich umsetzen.
Und das Eullchen wird drauf achten, dass es das auch wirklich macht.

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